Ein wahrlich erfolgreicher Samstag

 

Wieder einmal Samstag – zumindest tat mir heute Morgen nicht mehr alles weh, so wie die letzten Tage. Karin hatte mir versprochen, gleich am Vormittag vorbeizuschauen. Es wurde Zeit, dass wir endlich mal alles im Salon in Angriff nehmen. Susanne und Jenny hatte ich mit meinen Kunden zugeballert – da müssen sie durch. Dafür gibt’s bald einen neu gestylten Salon! Karin kam kurz nach 10 in den Salon und hatte schon einige Kataloge unter den Arm geklemmt. Leider gibt’s die nächsten Messen und Ausstellungen erst wieder im Herbst – so mussten wir uns mit den Abbildungen und Beschreibungen im Katalog begnügen. Nach einer ausgiebigen Begutachtung meiner Einrichtung meinte Karin, dass hier unbedingt Farbe ins Spiel müsste. Gemeinsam mit Jenny, Melanie und der muffeligen und augenrollenden Susanne entschieden wir uns für das satte Grasgrün, das wir auch schon im Schaufenster verwendet hatten. Grasgrün kombiniert mit dunklem Braun – klingt doch toll oder? Nachdem wir uns allerhand in Grasgrün überlegten fiel mir ein, dass wir ja auch die Waschplätze erneuern sollten – möglichst schnell versteht sich. Ein funktionierender Waschplatz ist nun wirklich nicht sehr viel. Nachdem wir im Katalog von Karin blätterten und dann auch noch einige Kataloge meiner bisherigen Lieferanten durchgeschaut hatten, hatten wir unseren Favorit gefunden – das Rückwärtswaschbecken Cosmo Lira in Beige/Braun.

 

Einfach perfekt. Der Preis haute uns allerdings schon etwas vom Hocker – hui. Aber egal. Dieser Waschplatz schaute einfach so was von toll aus – den muss ich einfach haben.

Die Bestellung der beiden Waschplätze erledigte ich gleich am Nachmittag.

Außerdem mussten noch einheitliche grasgrüne T-Shirts für uns her und auch die Schaufenstervorhänge sollten künftig in hübschem Grasgrün erstrahlen. Zu guter Letzt ließ ich mich auch noch dazu überreden, für jeden von uns einen grasgrünen Friseurhocker Pilates mitzubestellen. Nachdem ich mich durch die Lieferanten telefoniert hatte, beschlossen wir zur Feier des Tages nach Ladenschluss den Biergarten aufzusuchen. War echt lustig – folglich verging die Zeit wie im Flug und ich kam erst um halb ein Uhr nachts nach Hause.