Den richtigen Dreh finden mit Olivia Garden - Kennt ihr das? Ihr sitzt beim Friseur, eure Haare werden wild in einer unmenschlichen Geschwindigkeit geföhnt und gelegt, ihr seht danach aus wie ein Filmstar und das auch noch nach Stunden, diversen Windböen und sogar nach dem Sprint durch leichten Nieselregen? Volumen und Glanz pur. Meine Haare lagen sogar einmal noch nach einem zweistündigen Ausflug auf Inlineskates absolut perfekt. Ich war mir bis vor kurzem noch sicher: das kann nur ein Friseur, weil er irgendeine Geheimzutat in seine Shampoos mischt.

Es kommt dann immer wieder der Spruch: " das ist ganz einfach, du musst deine Haare nur über eine Rundbürste föhnen"... Ja klar. Einfach... Nicht für mich. Bisher!

Mir fiel es anfangs unheimlich schwer, vor dem Spiegel mit Föhn und Bürste zu hantieren. Alles Spiegelverkehrt, wo soll ich anfangen, der schwere Föhn, Hilfeeeee. Ich habe einfach zu schnell aufgegeben. Es ist nämlich reine Übungssache. Na ja ok, nicht ganz. Der richtige Föhn, die Bürste und die Technik spielen natürlich eine sehr große Rolle. 

Bisher hatte ich eine Rundbürste verwendet, die meine Haare immer statisch aufgeladen hat, ihr kennt das Problem bestimmt. Sehr unangenehm. Da habe ich plötzlich die Rundbürste aus Ceramic und mit der Ionentechnik von Olivia Garden entdeckt. Ich schwöre auf die Kraft der Ionen.

olivia garden bürsten

Denn ich benutze zudem schon eine längere Zeit den, ebenfalls mit Ionentechnologie ausgestatteten, Haartrockner von Moser. Die Ionen spalten die Wassermoleküle im nassen Haar kleiner auf, und bewirken so eine viel schnellere Trocknung. Zusätzlich wirkt auch dieser Föhn einer statischen Aufladung zu 100 Prozent entgegen. Die Haare werden glänzender, da die Schuppenschicht schneller versiegelt wird. Der Moser Power Style hat wirklich power. 2000 Watt trocknen die Haare in Rekordzeit. Er sieht dabei sogar noch schick aus und ist nur 580 Gramm schwer. Mit seinem 3 Meter langem Kabel bringt er noch einen enormen Vorteil mit sich. Ihr seht, es gibt keine Nachteile. Na ja, einer vielleicht- Ich kann mich nun leider nicht mehr mit herkömmlichen Haartrocknern zufrieden geben, wenn mein eigener gerade nicht greifbar ist.
Als würden meine Haare das sofort merken und auf die härteste Art und Weise rebellieren. Zum Glück kommt das nur selten vor.

Diese beiden Gerätschaften erleichtern den Weg zum Ziel erheblich. Ich habe die Bürste in der Größe 65/85mm gewählt. Diese Größe ist perfekt für Mittellanges Haar. Lasst die Haare am der Luft vortrocknen, damit sie nicht zu lange der heißen Föhnluft ausgesetzt sind. Legt euch noch eine Klammer bereit ( z.B. Clips L), um die Partien, die gerade nicht bearbeitet werden, wegzustecken. Am besten teilt ihr euer Haar im ersten Schritt in der Höhe von einem Ohr zum anderen ab. Die restlichen Haare steckt ihr einfach nach oben. Nun dreht ihr die Haare von der Haarspitze zur Wurzel nach innen ein und föhnt sie, mit Luftstrom in Bürstenrichtung, trocken. Die Bürste abwickeln, nicht ziehen, und fertig. Die zweite Partie teilt ihr in Höhe der Schläfe ab und arbeitet da genauso von einer Seite zur anderen.

Der Hinterkopf ist bei den meisten das größte Problem. Versucht es auf verschiedene Weisen hinzubekommen, ob ihr die Strähnen zur Seite holt oder nach oben arbeitet, bis ihr eure Technik gefunden habt. Ihr werdet sie finden. Habe ich ja auch, und ich bin weiß Gott kein guter Handwerker!

Die Ponypartie föhnt ihr nach oben weg, ganz gleich wie ihr euren Scheitel tragen möchtet. So bekommt er den optimalen Sitz. Und der hält, und hält, und hält...

Wer ganz sicher gehen möchte, der kann sich vorab noch einen Festiger ins Haar sprühen. Ich benutze die Alpha Setting Lotion von Glynt. Bei meinem letzten Vorstellungsgespräch wollte ich auch nichts dem Zufall überlassen. Sie gibt dem Haar halt, ohne zu beschweren, oder zu verkleben, und ist ohne Rückstände auszukämmen.

Demnächst, wenn ich beim Frisör sitze, werde ich sagen: " kein Problem! ich föhne selbst" ;-) In diesem Sinne

Liebste Grüße

Eure Nine von Friseurzubehör24.de

Nine von Friseurzubehör24.de